Besuch mit FDP-Bundestagskandidatin Dr. Wolber bei Präzisionstechnik Rack

Bei Helmut Rack, der zusammen mit seiner Frau Ulrike den Betrieb führt, kamen die FDP-Politiker in ein Werk mit besonderer Philosophie. Während vielerorts Dienstleistungen „outgesourct“ werden, besticht das innovative Unternehmen mit einer großen Fertigungstiefe.

rack_640Die hohe Fertigungstiefe überzeugte die FDP-Politiker beim Besuch der Firma Präzisionstechnik Rack. Helmut Rack stellte Ernst Burgbacher (li), Hans-Peter Bensch (FDP-Kreisvorsitzender), Mechtild Wolber und Bürgermeister-Stellvertreter Alwin Schilling, hinten mit Marco Rack Abläufe im Detail vor. (Foto: Rack)

Mit CNC-Technik werden alle Dreh-, Fräs-, Schleif- und Sägearbeiten, induktionshärten und Oberflächenbehandlung wie brünieren und phosphatieren im Betrieb erledigt. Nicht ohne Stolz verwies der Firmenchef darauf, dass die hohen Qualitätsansprüche nur mit hochqualifizierten und hochmotivierten Mitarbeitern zu leisten sind.

FDP-Bundestagskandidatin Mechtild Wolber, promovierte Wirtschaftsingenieurin, war sehr angetan von der Firmenphilosophie, die auf Energieeinsparung und verbesserte Prozessabläufe ein besonderes Augenmerk wirft. Die große Produktpalette und die hohe Fertigungstiefe macht das innovative Unternehmen zu einem interessanten Geschäftspartner für Kunden aus dem Maschinen-, Motorenbau und der Medizintechnik.

Im abschließenden Gespräch informierte Helmut Rack über die rasante Entwicklung seines Unternehmens, das  nach der Gründung in den ersten acht Jahren von einem auf 25 Mitarbeiter wuchs. Auch im Krisenjahr 2010 gab es keine Entlassungen, sodass der Aufschwung mit den qualifizierten Mitarbeitern steil nach oben führte. „Dieses Risiko hat sich gelohnt, auch wenn es etliche schlaflose Nächte bereitete“, so der Geschäftsführer. Der parlamentarische Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministeriums sah sich darin bestätigt, dass inhabergeführte Unternehmen eine hohe Verantwortung für die Belegschaft übernehmen, was sich nach Überwindung der Krise ausgezahlt hat. Erfreulich auch, dass der Betrieb ausbildet, ab September gibt es 4 Azubis. Das Problem des Fachkräftemangels ist auch in diesem Renquishausener Betrieb groß. „Gute Fachkräfte zu kriegen, ist fast wie ein Sechser im Lotto“, so Rack. Deshalb setzt der innovative Unternehmer auf  eigene Ausbildung und betriebsinterne Weiterqualifizierung. Die beiden Söhne Manuel und Marco, die im Bereich Maschinenbau- und Ingenieurtechnik studieren, bringen bereits eine hohe Kompetenz mit, sodass es um die Zukunft des Unternehmens gut bestellt ist. Burgbacher und Dr. Wolber waren sehr angetan von dieser weitsichtigen Strategie.