(pm) Den scheidenden FDP-Abgeordneten und die Nachfolgerin um das Bundestagsmandat empfing Michael Beck dieser Tage im Tuttlinger Rathaus.

Man spürte von Beginn an das herzliche Verhältnis der beiden Berufspolitiker. FDP-Staatssekretär Ernst Burgbacher und der Oberbürgermeister konzertierten in den vergangenen Jahren etliche Maßnahmen für die Stadt Tuttlingen. Jetzt stellte der rührige Bundespolitiker dem umtriebigen Rathauschef ein interessantes Wirtschaftsprojekt vor, auf das er bei seinem Besuch in Tunesien aufmerksam wurde. Der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft könnte ein interessanter Wirtschaftspartner für die High-Tech-Metropole an der oberen Donau werden.

Nach einem kurzen Ausflug nach Berlin – Beck schwärmte geradezu begeistert vom Regierungsviertel in Berlin, das um den Reichstag herum geschaffen wurde – kamen die Gesprächspartner auf die Kultur zu sprechen. Mechtild Wolber, stellvertretende Vorsitzende des Zimmertheaters Rottweil erläuterte ihre Vision der Weiterentwicklung zum Regionaltheater. Da hatte sie bei Beck die richtige Ader getroffen, denn dieser war maßgeblich an der Entwicklung des Theaters Lindenhof in Melchingen beteiligt.

Daneben bewies die promovierte Informatikerin eine gute Kenntnis des medizinischen High-Tech-Standorts Tuttlingen, wo sie als Innovationscoach auch schon beruflich tätig war.

Bei so viel Verbindendem zum Parlamentarischen Staatssekretär und zur FDP-Bundestagskandidatin war es nicht verwunderlich, dass Michael Beck der Rottweilerin die Daumen drückt und viel Erfolg wünschte, was Tuttlingens FDP-Chef Hans-Peter Bensch mit einem zufriedenen Lächeln quittierte.